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Montag, 12. Juli 2010
Mittwoch, 12. Mai 2010
Platte mit Aussicht - Über das Neubaugebiet Dresden Gorbitz
Dresden-Gorbitz, errichtet von 1978 bis 1989, ist eines der größten Neubaugebiete in Sachsen und Beispiel des komplexen Wohnungsbaus der DDR in WBS-70-Plattenbauweise. Der Dokumentarfilm setzt die Bau- und Sozialgeschichte des Stadtteils miteinander in Beziehung: Kindheit auf der Baustelle, der für das Gebiet und dessen Bewohner grundlegende Wandel ab 1989, die Parallelität von Aufbau und Abbruch, das Erwachsenwerden in den 90er Jahren.
"Der Versuch, der Diskreditierung der Ostmoderne ein differenziertes Bild der Annäherung entgegenzustellen" (taz)
gorbitzfilm.de
"Der Versuch, der Diskreditierung der Ostmoderne ein differenziertes Bild der Annäherung entgegenzustellen" (taz)
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Sonntag, 2. Mai 2010
Stadt als Beute
Vieleicht gucken wir uns gemeinsam den Film Stadt als Beute an...
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Mittwoch, 28. April 2010
Cinematic Cities – Stadt im Film
Die Szenen sind ein Stück amerikanische Filmgeschichte. In eindrucksvoller Schwarz-weiß-Fotografie zeichnet Woody Allens Kameramann Gordon Willis ein Schnellporträt von Manhattan, musikalisch untermalt mit einer von Amerikas berühmtesten Identifikationshymnen, der Rhapsody in blue. Im Anfangsmonolog zu Manhattan heißt es: „To him... no matter what the season was, this was still a town that existed in black and white and pulsated to the great tunes of George Gershwin.“ Auch diese Szenen repräsentieren US-amerikanische Kinohistorie: In schmuckloser Farbfotografie zeichnet Martin Scorseses Kameramann Michael Chapman die Millieustudie des Taxichauffeurs Travis Bickle, subtil viragiert von Bernard Herrmanns spannungsgeladener Musik. In Taxi Driver hat auch Robert De Niros Voiceover nichts zu verklären: „Thank God for the rain which has helped wash the garbage and trash off the sidewalks ... All the animals come out at night: whores, skunk pussies, buggers, queens, fairies, dopers, junkies, sick, venal... Someday a real rain will come and wash all this scum off the streets.“
Die selbe Stadt und doch ein anderes Universum, in dem die Sprache zumeist vor dem Wesentlichen versagt. Die Sprachlosigkeit führt in Filmen jedoch nicht ins Schweigen, sondern in eine gelungene Symbiose aus Bildern und Musik. Worüber man bei Städten nicht sprechen kann, darüber kann man Filme drehen. Die Analyse dokumentiert dabei nicht unbedingt die urbane Namenspatronin, sondern den sie scheinbar Analysiernden. Woody Allen zeichnet New York wie er ist. Federico Fellini decouvriert Rom in Fellinis Roma. Allen spricht bei „seiner“ Stadt über sich, hätte Fellini einen solchen Film gedreht, hätte der, trotz aller Hommage für Fellinis Geburtsstadt Rimini in Amarcord, korrekterweise wohl Cinecitta heißen müssen.
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