Donnerstag, 6. Mai 2010

Frauenkirche Dresden

Archäologischen Rekonstruktion

Die Frauenkirche wurde in ihrer originalen historischen Gestalt wiederaufgebaut. Grundlage dafür bildeten die Baudokumentationen, die während der Restaurierungs-arbeiten vor und während des Zweiten Weltkrieges angefertigt wurden. Damaliger Leiter der Arbeiten war der damalige Stadtbaudirektor Paul Wolf.
Die im Feuersturm 1945 stehen gebliebenen Ruinenteile wurden in den Wiederaufbau einbezogen. Darüber hinaus konnten 44 Prozent der originalen Steine wiederverwendet werden. Sie wurden im Zuge der sorgfältigen Enttrümmerung des 22.000 m³ großen Trümmerberges geborgen, identifiziert und gelagert. Dieses mittels modernster Computertechnik möglich gewordene Verfahren war ohne Vorbild. Unter anderem kam eine photogrammetrischen Auswertung digitaler Aufnahmen der Fundstücke zur Anwendung. Alle Daten, wie Maße, Fundstelle, eine Kurzbeschreibung mit Skizze des Fundstücks und benachbarte Fundstücke sammelte man präzise in einer Datenbank.
Im Sinne der vollständigen archäologischen Rekonstruktion wurde auch die barocke Innenausstattung mit ihren geschwungenen Emporen, den Malereien in der Kuppel, dem Fragmenten erhaltenen großen Altar und der äußeren Gestalt der berühmten Orgel Gottfried Silbermanns, auf der Johann Sebastian Bach in den Jahren 1736 bis 1739 mehrfach spielte, wiederhergestellt.

weitere Infos: http://www.das-neue-dresden.de/frauenkirche-neubau2005.html

1 Kommentar:

  1. Helena, hast du eine Gegendarstellung auf Lager? Irgendwas, wo die Realität klarer ist in Bezug auf unsere Frauenkirche?

    AntwortenLöschen