Mehrere Höfe miteinander verbunden
Es begann 1997 mit der Sanierung des denkmalgeschützten Hauses Alaunstraße 70. Die Dresdner Künstlerin Viola Schöppe gestaltete auf ganz eigene Weise die Wände eines Hinterhofes, in dem zu DDR-Zeiten ein Brennstoffhandel untergebracht war. Ihre mosaik-artigen, in den Putz eingelassenen Gebilde erinnern an die Kunstwerke Gaudi's in Barcelona, an die Wohnhausprojekte Friedrich Hundertwassers oder an die voluminösen Plastiken von Niki de Saint Phalles. Die Revitalisierung des Hofes wurde ergänzt durch ein spanisches Restaurant "El Perro Borracho" und die Tanzschule "Espiral".
Das belebende zeitgenössische Schmücken fand rasch so viel Anklang, daß man bald auf eine Erweiterung des eigenwilligen Konzeptes drang. Dazu kreierte die GINKGO-Projektentwicklung, spezialisiert auf Altbausanierung und Denkmalpflege mit einer bewußten Integration von Kunst in den Lebensalltag, weitere Ideen. Es folgte die Sanierung des Ensembles Görlitzer Straße 23 und 25, erst mit den Höfen des Lichtes, der Elemente, der Metamorphosen und schließlich mit dem Hof der Tiere.
Die drei Hausparzellen durchzieht ein Passagensystem voller Verzauberung, Individualität und typisch Dresdnerischer Spielfreude. Diese halböffentliche Passage erschließt dem Flaneur, wie dem Anwohner auf kreative Weise die Welt der Innenhöfe in der "bunten Republik Neustadt".
weitere Infos: http://www.das-neue-dresden.de/kunsthofpassage-dresden-neustadt.html
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